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Das Prinzip des mentalmergers®
Der klassische
Weg, mit multikulturellen Fusionen und
Kooperationen umzugehen, bestand bisher
ausschließlich im Behandeln der so genannten
harten Faktoren. Darunter versteht man z.B.
Organisationsfragen sowie strukturelle,
juristische und finanzielle Aspekte. Heute
werden sich die verantwortlichen Manager jedoch
immer mehr bewusst, dass das Begrenzen eines
Integrations-Prozesses auf diese harten Faktoren
sowie auf ein "Kick-off-Meeting" nicht
ausreicht. Weiche Faktoren, wie zum Beispiel
interkulturelles Bewusstsein, werden inzwischen
als mindestens genauso wichtig betrachtet.
Allerdings zielt der übliche Weg im Umgang mit
solchen weichen Faktoren nur auf das Optimieren
des gegenseitigen Verständnisses (Schaffen von
interkulturellem Bewusstsein und einer
gemeinsamen Unternehmenskultur) sowie der
Einführung bewährter Management-Methoden durch
"klassische" Berater.
Die Behandlung emotionaler Viren
Der Erfahrung von
JPB zufolge ist solch eine standardisierte
Vorgehensweise für den professionellen Umgang
mit weichen Faktoren uneffektiv und scheitert
meistens, besonders auf langfristige Sicht. Denn
permanenter Druck, ständige Umorganisierungen
und Stresssituationen in der Kooperation setzen
emotionale Viren frei. Der erwartete Return on
Investment bleibt aus, weil menschliche Gefühle
wie Ängste, Ungewissheit und Misstrauen, die
charakteristisch in solchen Situation sind,
nicht professionell behandelt, oder noch
schlimmer, ignoriert werden. Es sind aber gerade
diese emotionalen Viren, ausgedrückt in
Fehlinterpretationen, mangelndem Vertrauen oder
zwischenmenschlichen Konflikten, die die
Menschen von einer offenen Kommunikation
abhalten. Diese ist aber unabdinglich ist, um
konstruktive Diskussionen zu führen, gemeinsame
Prozedere zu erarbeiten, Aktionspläne zu
erstellen und verbindliche Vereinbarungen zu
treffen.
Die über
25-jährige Erfahrung von JPB und der tägliche
Umgang mit der "immateriellen Realität" in
Partnerschaften zeigt eindeutig auf, dass die
Hauptursache für das Scheitern von Fusionen und
Kooperationen gegenseitiges Misstrauen ist.
Deshalb wird es keine Unternehmensfusion geben,
wenn die betroffenen Mitarbeiter nicht vorher
mental fusionieren. Desgleichen wird ein Team
wenig effizient sein, wenn es nicht mental auf
der gleichen Wellenlänge "schwingt". Die
absolute Grundvoraussetzung für die Optimierung
des Abstimmungsprozesses innerhalb der
Kooperation sowie das effektive Zusammenwachsen
neuer Organisationsstrukturen ist der vorherige
Aufbau einer echten Vertrauensbasis unter den Key-Playern.Eines der
wichtigsten Ziele jeder Fusion oder
Kooperation sollte deshalb sein, diesen "mentalmerger®"-Prozess anzustoßen und
-
eine
Basis gegenseitigen Vertrauens
eine
positive Einstellung zur
Kooperation, basierend
auf gegenseitigem Respekt und
Akzeptanz
-
ein
professionelles Management von
zwischenmenschlichen
Beziehungen
dauerhaft
zu implementieren.
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