Jochen
Peter Breuer
Geschäftsführender
Gesellschafter
Als gebürtiger Kölner (1956)
hatte ich automatisch etwas französische Kultur im Blut,
denn Napoleon hat ja bekannterweise beträchtliche Spuren in
meiner Heimatstadt hinterlassen. Obwohl ich in meiner Jugend
außer einigen Ferienaufenthalten keinerlei Kontakt zu
Frankreich hatte - und Französisch in der Schule sogar
abwählte - lebe ich inzwischen seit mehr als 20 Jahren dort
und habe gleichzeitig meine Berufung gefunden.
Mein Einstieg ins Berufsleben begann nach dem Abitur 1975
mit einer Banklehre in der Commerzbank in Köln. Diese
entsandte mich 1980 zu ihrer Filiale nach Paris. Ich hatte
dort die einzigartige Gelegenheit, bereits im Alter von 24
Jahren in ständigem Kontakt mit hochkarätigen Managern
beider Länder zu stehen.
Außerdem erlebte ich den
deutsch-französischen Kulturschock am eigenen Leibe, sowohl
privat mit meiner französischen Frau, als auch beruflich in
der täglichen Zusammenarbeit mit meinen französischen
Kollegen. Mir fiel auf, dass aufgrund dessen ständige
Diskussionen und Reibereien entstanden. Auch in den
Gesprächen mit den Kunden der Bank war das Thema "effiziente
deutsch-französische Zusammenarbeit" oft wichtiger, als
Bilanzen und Kreditkonditionen.
Nachdem ich, damals eher intuitiv, einige Grundzusammenhänge
über Ursachen der Konflikte verstanden hatte, wuchs ich
unversehens in die Rolle eines "Interfaces" hinein: Immer
mehr Kollegen beider Länder -aber auch Kunden - baten mich
um Rat oder sogar bei Besprechungen zu vermitteln.
1984 stellte ich 3 Dinge fest:
-
Ich verbrachte inzwischen mehr als 50% meiner
Zeit mit dieser Tätigkeit
-
Die Denk- und Arbeitsweisen beider
Businesskulturen sind oft diametral entgegengesetzt und
erschweren somit das gegenseitige Verständnis, aber sie
sind dadurch auch ideal komplementär
-
Die Tätigkeit machte mir sehr viel Spaß
Aus dieser Erkenntnis heraus gründete ich im gleichen Jahr
JPB und widme mich seitdem mit unveränderter Begeisterung
der Tätigkeit der Beratung und Begleitung deutscher und
französischer Unternehmen in ihren Kooperationsbemühungen
nach dem Motto: "Geschäfte kommen zwischen Menschen zustande
und nicht zwischen Unternehmen". Mit diesem damals noch sehr
innovativen Ansatz stieß ich zwar auf viel Sympathie, aber,
wie alle Pioniere, musste ich gemeinsam mit meinem Partner
und Freund Pierre de Bartha, der seit 1986 JPB mit mir
leitet, viel Lehrgeld bezahlen.
Diese praktischen Erfahrungen haben mich und alle heutigen
JPB-Consultants stärker gemacht, denn praktisch alles was
wir unseren Kunden vermitteln, haben wir selbst erlebt und
Lösungen bzw. neue Ansätze zunächst an uns selbst getestet.
Seitdem habe ich meine Ausbildung ergänzt durch ein
Strategie- und Marketingstudium (EKS), sowie Ausbildungen
zum psychologischen Berater und Mentaltrainer mit
Schwerpunkten in Transaktionsanalyse, TZI nach Ruth Cohn, GT
nach Carl Rogers, Gruppendynamik, Gestalttherapie und NLP.
Meine Hobbys (er-)lebe ich soviel wie möglich gemeinsam mit
meiner Frau Francine und meinen 4 Kindern: Wandern,
Modellbau, Tanz, Musik, Literatur, Jogging,
Entspannungstechniken und Meditation.
Mein Leitmotiv:
Der Fanatiker stirbt für seine Ideen,
der Idealist lebt für sie!
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