Pierre de Bartha
Geschäftsführender Gesellschafter

1955 in Stuttgart geboren, jedoch Franzose, bin ich "deuzösisch" aufgewachsen. Meine aus Deutschland stammende Mutter vermittelte mir deutsche (und sogar schwäbische!) Grundwerte, und das Pariser Umfeld meiner Jugend eine eher französische Denkweise. Nach dem Abitur 1974 in Paris besuchte ich die European Business School. Vier Jahre später erhielt ich das Diplom als Betriebswirt, sowie das der Deutsch-Französischen und der Französisch-Englischen Handelskammer. Zu Beginn meiner Laufbahn konnte ich 5 Praktika in großen und kleinen Unternehmen in Deutschland, Frankreich und USA absolvieren. Als erste berufliche Erfahrung habe ich eine deutsche Filiale in Frankreich gegründet und 7 Jahre als kaufmännischer Leiter weiterentwickelt (Vertrieb und kleine Produktion chemischer Baustoffe in der Bauindustrie). Die bedeutendste Tätigkeit bestand jedoch unerwarteterweise darin, als Interface, bzw. Mediator zwischen meinen französischen Kollegen und deren deutschen Widerparts zu fungieren. Die zahlreichen Reibereien und Missverständnisse, die es aus dem Weg zu räumen galt, nahmen im Schnitt 50% meiner Zeit in Anspruch.

Zwei Jahre lang übte ich in einer Unternehmensberatung im Düsseldorfer Raum eine doppelte Tätigkeit aus. Einerseits Consultant in einer Beratergruppe, andererseits Geschäftsführer einer französischen Niederlassung eines deutschen Unternehmens (Verpackungsindustrie). Im Rahmen meiner Hauptaufgabe, die französische Filiale und deren Vertriebsorganisation in Frankreich auszubauen, befand ich mich wieder in der Mittler-Funktion. Diese Aufgabe eines "kulturellen Botschafters" machte mir einerseits immer mehr Spaß und andererseits wurde mir immer klarer welchen entscheidenden Nutzen diese Position für ein Unternehmen bringt.

So entstand mein Bedürfnis, diese Praxiserlebnisse zu verfeinern und zu strukturieren. Diese einmalige Gelegenheit wurde mir dadurch geboten, dass ich mich 1986 entschied, gemeinsam mit Jochen Peter Breuer als geschäftsführender Gesellschafter in die damals noch in den Anfängen steckende Unternehmensberatung JPB einzusteigen.

So konnte ich meine Leidenschaft mit einem maßgeschneiderten Beruf verbinden und startete in ein faszinierendes Abenteuer, das bis heute anhält. Ausgangspunkt waren einige gängige Feststellungen über kulturelle Unterschiede. Es ging zuerst darum in einer empirischen Erforschung die fatalsten deutsch-französischen Konflikte aufzudecken. Dann galt es, Pionierarbeit zu leisten: unsere Erfahrungen von interkulturellen und zwischenmenschlichen Kooperationshindernissen mussten strukturiert, und innovative Methoden und dauerhafte Lösungen für unseren Kunden geschaffen werden.

Die in verschiedenen Seminare und Ausbildungen für Persönlichkeitsentwicklung erworbene Selbsterkenntnis gaben mir die Grundlage für die in meinem Beruf unentbehrliche Fähigkeit, mich in die Probleme und Wahrnehmungen anderer hineinversetzen zu können.

Meine Interessengebiete sind vor allem: mein Glaube an das Leben und an das Gute im Menschen, mein Familienleben mit der nicht immer einfachen Kunst, mich auf die Wellenlänge meiner drei Kinder einzustellen, eine ehrenamtliche Tätigkeit in einem gemeinnützigen Verein für humanitäre Ziele, Golf (ich war Schiedsrichter des französischen Golfverbandes und Spielführer des Pariser Golfclubs Saint-Nom-La-Bretèche), klassische Musik, Treffen und Austausch mit Freunden und ... Humor.


Mein Lieblingsspruch:
"Der Weg zur Synergie liegt in unserem Bewusstsein:
wenn wir unsere Fähigkeiten mit Begeisterung teilen,
werden wir über uns hinauswachsen."

 





Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn vertritt.

Theodor Fontane
 


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