Susanne
de Broglie
Senior Consultant

1959 in Deutschland geboren und aufgewachsen, habe ich meine
bisherige Lebenszeit in "Kultur-Zonen" gedrittelt: ein
Drittel in Deutschland, ein Drittel in Frankreich, ein
Drittel in angelsächsischen Ländern.
Schnittstellen und daraus erwachsende
Bereicherungsmöglichkeiten haben mich mein Leben lang
fasziniert. Während meiner
Diplomarbeit in theoretischer Physik war es die
Schnittstelle zwischen Mathematik und Philosophie: Wie kann
man mathematisch erfassen und philosophisch interpretieren,
dass Gruppen von Atomen Eigenschaften aufweisen, die dem
einzelnen Atom fremd sind?
In meinem Berufsleben stieß ich dann immer wieder an die
Schnittstelle zwischen den fassbaren "hard issues" und den
immateriellen "soft issues" im Management. Nach gründlicher
Befassung mit den hard issues (durch ein MBA Studium in den USA und
als Beraterin bei McKinsey & Co)
wurden anschließend die soft issues, also die menschlichen
Komponenten, immer wichtiger: Bei
Chargeurs SA, einem großen französischen
Konglomerat, sammelte ich dazu die unterschiedlichsten
Erfahrungen:
-
Als
geschäftsführende Leiterin
einer Filiale in der Textilherstellung
erlebte ich die Auswirkungen auf die dort arbeitenden
Menschen, als das Mutterhaus versuchte, die Kultur der
Filiale an seine vollkommen unterschiedliche
Unternehmenskultur anzupassen.
-
Als
Vertriebs- und
Marketingleiterin eines Touristikunternehmens
stellten die Integration der Landeskulturen der
Vertriebsfilialen in allen Teilen der Welt eine
faszinierende Herausforderung dar.
-
Beim
Aufbau eines neuen
Fernsehsenders erlebte ich hautnah den
Zusammenprall der spezifischen Branchenkultur mit der
industriellen Kultur des Aktionärs.
In allen
diesen Erfahrungen war ich fasziniert davon, wie wohl sich
alle Beteiligten fühlen, wenn ein Zustand ständiger Reibung
und Frustration umschlägt in gegenseitige Befruchtung und
Spaß an den Unterschieden.
Anschließend
machte ich mich selbständig und fand meine bisherigen
Erkenntnisse wiederum bestätigt: als Gründerin eines französischen Exklusivagenten
für amerikanische, englische und skandinavische
Großunternehmen der Touristikbranche, konnte ich das
gesammelte Verständnis der Kulturunterschiede umsetzen in
konkrete Vorteile bei Verhandlungen, nicht zuletzt beim
anschließenden Verkauf meines Unternehmens an einen
amerikanischen Konzern.
Bei dem Versuch, diese Erfahrungen im Rahmen meiner
Dozententätigkeit bei
HEC (einer französischen BWL-Universität) an junge Menschen
weiterzugeben, wuchs in mir das Bedürfnis, die intuitiven
Erkenntnisse über Psychologie und Sozialkomponenten des
Managements in einen formalen Rahmen zu bringen. Ein Schritt
in diese Richtung war meine
Ausbildung als Coach in der Ausrichtung des
Mental Research Insititute in Palo Alto.
Auf diesem Weg bin ich JPB begegnet und war begeistert von
dem professionellen Beratungsansatz, der mit scheinbar
spielerischer Leichtigkeit zu konkreten Konfliktlösungen und
zur "mentalen Fusion" führt. In der Arbeit mit Kunden bei
JPB begeistern mich heute (wie könnte es anders sein) die
Schnittstellen mit ihren Bereicherungspotentialen und die
Suche nach schnellsten und effektivsten Konfliktlösungen am
meisten.
Mein Lieblingsmotto:
Habe die Kraft, zu akzeptieren, was du nicht ändern
kannst,
den Mut, zu ändern was du kannst,
und vor allem die Klugheit, zwischen beidem zu
unterscheiden.
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