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Mentale Fusion
Transkulturelles Beziehungs-Management
zur erfolgreichen Bekämpfung "emotionaler Viren"
Viele der stolz auf Pressekonferenzen verkündete Allianzen
scheitern kläglich, weil zwar alle Fakten für die
Zusammenarbeit sprachen, aber die emotionale und
zwischenmenschliche Basis nicht stimmte. Interkulturelle
Missverständnisse wirken dabei wie ein Katalysator: Sie
verstärken bereits vorhandene Ängste und Misstrauen und
komplizieren die bereits im nationalen Bereich komplexe
Kooperationsproblematik noch weiter.
Als Paradebeispiel dafür stehen die deutschen und
französischen Managementwelten: nirgendwo sonst in Europa
findet man zwei Kulturen, die sich aufgrund ihrer
gemeinsamen historischen Basis und wirtschaftlichen Größe
einerseits sehr nahe stehen und in denen andererseits die
Manager nach ganz unterschiedlichen, ja fast gegensätzlichen
Denk- und Handlungsansätzen arbeiten!
Erfahrene internationale Manager und Unternehmer bestätigen übereinstimmend, dass enorme
Reibungsverluste durch unterschiedliche
Businesskulturen, z.B. mit Frankreich, entstehen. Zu den
häufigsten Klagen gehören aus Sicht internationaler Manager im Umgang mit Franzosen
Unzuverlässigkeit, fehlendes „Wir-Gefühl“,
Informationsmangel sowie fehlende Offenheit gepaart mit
Dirigismus. Viele haben den Eindruck, dass die französischen
Partner eher gegen sie denn für sie arbeiten. Derartige
Empfindungen potenzieren sich zu Spannungen und Konflikten,
die vielfach zum Abbruch der Beziehungen und gravierenden
Verlusten führen.
Wir sprechen in diesem Fall von
emotionalen Viren, welche
die Macht übernehmen. Emotionale Viren reproduzieren sich
aus Ängsten, Misstrauen und Ärger, greifen die Motivation an
und durchlöchern die physische und psychische
Widerstandskraft. Die Folge: Die Pläne laufen aus dem Ruder
und statt Gewinnen werden hohe Verluste geschrieben.
Es ist inzwischen wissenschaftlich belegt, dass die soziale
oder emotionale Kompetenz ("Soft-Facts") immer die
Sachkompetenz ("Hard-Facts") schlägt, weil die
Nichteinbeziehung der „immateriellen Realität" den
emotionalen Viren freie Bahn lässt, um die negative
Synergiespirale anzukurbeln. Denn Synergieeffekte ergeben
sich nicht automatisch durch die vielbeschworene
Komplementarität, nicht zuletzt in deutsch-französischen
Kooperationen, sondern hängen stets von der Qualität des
Zusammenwirkens ab.
„Beziehung ist nicht alles, aber ohne Beziehung ist alles
nichts!“
Misstrauen ist der Produktivitätsengpass Nr. 1. Wie im
Hochleistungssport entscheidet letztlich die mentale Stärke
über Erfolg und Misserfolg einer Fusion. Die Lösung liegt in
einem professionellen Kooperations-Coaching, welches durch
regelmäßige Beziehungs-Checkups die emotionalen Viren
entweder bereits im Keim erstickt, oder diese mit adäquaten
Gegenmitteln behandelt.
Transkulturelles Beziehungs-Management baut daher auf den
kulturellen Unterschieden auf, um von den Beteiligten die
Erlaubnis zu erhalten, sie als Mediator und Interface bei
einem Veränderungsprozess bzw. Challenge zu begleiten. Die
Schaffung einer realistischen Vertrauensbasis zwischen den
Key-Playern führt dabei zur Steigerung der
Beziehungsqualität und setzt zusätzlich das brachliegende
interne Beraterpotential frei, das letztendlich zur
"mentalen Fusion" zwischen den Partnern führt.
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MM-Erfahrungen
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…JPB bleibt für uns eine Referenz, an die wir uns mit Sicherheit wieder wenden werden. |
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Antoine Filliette
Personalchef 3 Suisses International, Croix |
Emotionale Viren
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Wir gehen dabei drauf!
Hierbei handelt es sich um einen klassischen emotionalen Virus jeglicher Fusion: lähmende Angst um den Arbeitsplatz, um die Aufrechterhaltung der sozialen Leistungen usw.
In einem Satz: Jede Seite hat Angst zu verlieren, was sie erreicht hat....
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